Schöne und gerade Zähne auch als Erwachsener

Das Bewusstsein für Gesundheit und Ästhetik hat sich in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich geändert. Zu einem wichtigen Schlüssel für den privaten wie auch für den beruflichen Erfolg, zählen das äußere Erscheinungsbild. Deshalb entscheiden sich heute viele Erwachsene für eine kieferorthopädische Behandlung. Ein anderes wichtiges Ziel der kieferorthopädischen Behandlung erwachsener Patienten ist die Wiederherstellung der Kaufunktion und damit die Schonung der Kiefergelenke. Ein falscher Biss kann zu Beschwerden im ganzen Stütz- und Bewegungsapparat führen, wie:

  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Schulter-Arm-Schmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Hüft- und Knieschmerzen

Gerne erörtern wir Ihnen, ob Ihre Zahnstellung die Ursache Ihrer Beschwerden sind.


Dr. Alexander Kübert
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Funktionsuntersuchung

Funktionsanalyse bei Erwachsenen

Kiefergelenksbeschwerden können ganz verschiedene Ursachen haben. Kiefergelenksschmerzen und Kiefergelenksknacken können Folge einer krankhaften Veränderung des Kiefergelenks sein oder durch Verspannungen der Kau- und Halsmuskulatur ausgelöst werden.

Ursache für Kiefergelenks- und Muskelschmerzen können auch Fehlkontakte der Zähne sein. Ungeachtet der idealen Kiefergelenksposition nimmt der Unterkiefer eine Fehlstellung ein. Im schlimmsten Fall können Arthrosen oder chronische Beschwerden mit Kiefergelenksschäden die Folge sein. Auch eine Kieferfehlstellung, eine schlechte Körperhaltung, selbst psychische Belastungen kommen als Ursache in Betracht.

Mit Hilfe der Funktionsanalyse kann man beim erwachsenen Patienten die Ursache herausfinden und Belastungsschäden vorbeugen bzw. solche heilen. Die Ermittlung der physiologisch idealen Kiefergelenkstellung, der Bewegungsabläufe im Kiefergelenk, der Kieferlage und der Zahnstellung ist für die Diagnostik und Therapieplanung unerlässlich. (BLZK&KZVB Stellungnahme)

Aus diesem Grund empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) sowie die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik eine Kiefergelenksuntersuchung durchzuführen und zwar vor jeder komplexen kieferorthopädischen Behandlung im Erwachsenenalter.


Frau Jessica Koblitz
Zahnmedizinische Fachangestellte

Festsitzende Zahnspangen

Die festsitzende Apparatur ist  bei erwachsenen Patienten eine einfache und effektive Möglichkeit, Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Die Metallplättchen oder auch Brackets lassen sich sowohl auf die äußere als auch auf die innere Zahnoberfläche kleben. Dadurch lassen sich die Zähne korrigieren und der Biss richtig einstellen.

Selbstligierende Brackets

Selbstlegierende Brackets in Metall oder Keramik stellen die modernste Art der festsitzenden Zahnspange dar. Bei dieser Technik wird der Bogen alleinig durch eine hochmoderne Klappe am jeweiligen Bracket gehalten. Im Zusammenspiel mit den natürlichen Kräften der Gesichtsmuskeln der Patienten bewegen leichte Kräfte die Zähne schonend in die korrekte Position.
Aufgrund der Wahrung biologisch-physiologischer Prinzipien, die dem Körper die natürliche Balance ermöglicht, finden diese Bracketsysteme vor allem in der modernen ganzheitlich orientierten Kieferorthopädie Anwendung.

Unsichtbare Zahnspange

Die unsichtbare festsitzende Zahnspange wird auch als Lingualtechnik (lingual = zungenseitig) bezeichnet. Hier werden feste Zahnspangen aus Gold oder Metall auf der Innenseite der Zähne befestigt. Die innenliegende Klammer wird für jeden Patienten individuell angefertigt. Erste Behandlungsschritte werden hierbei sehr schnell sichtbar. Die längeren Intervalle zwischen den Behandlungsterminen sind vor allem für Berufstätige mit wenig Zeit ein entscheidender Vorteil. Mit der Lingualtechnik lassen sich zudem auch extreme Fehlstellungen korrigieren, das heißt, dass Patienten, deren Kieferbasen später chirurgisch harmonisiert werden sollen, auch eine linguale Apparaturen tragen können.

Unsichtbare Schienentherapie

Die transparente Schienentherapie bietet eine komfortable Möglichkeit für eine kaum sichtbare Behandlung von Zahnfehlstellungen. Die Schienensysteme von Invisalign oder Orthos müssen mindestens 22 Stunden täglich getragen werden, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Im Anschluss muss das erzielte Ergebnis stets langfristig stabilisiert werden.

Invisalign

Die Entscheidung für Invisalign ist ganz leicht. Sie wünschen sich ein fantastisches, gesundes und breites Lächeln, ohne dass es überhaupt auffällt, das Sie sich einer Zahnkorrektur unterziehen? Dann machen Sie den ersten Schritt und erfahren selbst, wie Sie mit Invisalign das schöne Lächeln bekommen können, dass Sie sich schon immer gewünscht haben. Forabettersmile arbeitet seit 2002  mit dem Alignersystem von Invisalign und hat sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet der modernen Behandlung.

Die transparenten, herausnehmbaren Invisalign-Aligner (Schienen) bringen Ihre Zähne Schritt für Schritt in die gewünschte Position. Ihre Invisalign-Behandlung wird mit einer Serie fast unsichtbarer, herausnehmbarer Aligner durchgeführt, die Sie jede Woche gegen einen neuen Satz Aligner wechseln. Jede Schiene wird speziell für Ihre Zähne maßgefertigt. Wenn Sie die einzelnen Schienen wechseln, können Ihre Zähne Schritt für Schritt, Woche für Woche näher an die gewünschte Endposition gebracht werden, die wir für Sie vorher virtuell geplant und mit Ihnen besprochen haben.


Frau Anita Majunke
Zahnmedizinische Fachangestellte

Kieferorthopädie & Chirurgie

Eine Therapie, die jedoch in den meisten Fällen nur bei erwachsenen Patienten, bei abgeschlossenem Wachstum und bei besonders schwerwiegenden Kieferfehlstellungen zur Anwendung kommt, stellt die kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinations­behandlung dar.

Der Kiefer prägt das Gesichtsprofil und bestimmt weitgehend die Stellung der Zähne. Nur wenn der Kiefer in Länge, Breite und Höhe in einer korrekten Position steht, ist auch ein geschlossener Zahnbogen mit geraden Zähnen möglich.

Kieferfehlstellungen führen jedoch nicht nur zu ästhetischen Einschränkungen, sondern können auch funktionelle Probleme mit sich bringen. Stehen Ober- oder Unterkiefer zu weit vor- bzw. zurück, passen die Zahnreihen des Ober- und Unterkiefers nicht richtig aufeinander. Die Folge sind Beschwerden beim Sprechen, Essen oder im Bereich der Kiefergelenke. Da Kau- und Gesichtsmuskeln miteinander in Verbindung stehen, können Kieferfehlstellungen auch Probleme in anderen Körperregionen wie unter anderem im Wirbelsäulenbereich auslösen.

Diese Fehlstellungen der Kiefer können oftmals nur durch eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung korrigiert werden. Nach einer kieferorthopädischen Vorbehandlung werden die Kieferbasen durch den Chirurgen harmonisiert und daraufhin der Biss durch den Kieferorthopäden exakt eingestellt. Die aktive Behandlungdauer beträgt in der Regel zwei Jahre. Danach muss die Situation ebenfalls mit einem festsitzend gekelbten Retainer stabilisiert werden.


Frau Martina Eiglmeier
Labortätigkeiten

Relaxierschienen / Aqualizer

Viele Patienten leiden heute an einer Erkrankung des Kauapparates. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein. Meist wird diese Erkrankung unter dem Begriff CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) behandelt. CMD als Sammelbegriff steht für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur, Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks.
In vielen Fällen kann nach einer genauen vorherigen Funktionsanalyse des Kiefergelenks, der Weichteile sowie der Muskulatur die Ursache der in vielen Fällen schmerzhaften Erkrankung festgestellt werden. Mittels einer Aquasplint oder Aqualizer Therapie kann oftmals auch im akuten Zustand Abhilfe geschaffen werden, meist in Kombination mit einer manualtherapeutischen Behandlung. In einigen Fällen ist auch die zusätzliche Abklärung mittels einer kernspintomographischen Aufnahme nötig, um die Ursache der Erkrankung zu ermitteln.
Bitte sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch an, gerne versuchen wir, Ihnen weiterzuhelfen, um schnellstmöglich Ihre Beschwerden zu behandeln!


Frau Sabrina Meindorfer
Zahnmedizinische Fachangestellte

Mini-Implantate / „Zahnpiercings"

In der Zahnmedizin gehören Zahn-Implantate schon viele Jahre zu den sichersten, komfortabelsten und am besten erforschten Behandlungsmethoden. Die hier erzielten wissenschaftlichen Fortschritte haben auch die Kieferorthopädie revolutioniert. Mit sog. Minipins oder Mini-Implantaten, die bei Jugendlichen auch als „Zahnpiercings“ bekannt sind, lassen sich heute auch bei Erwachsenen Zahnbewegungen durchführen, die früher nur mit Apparaturen wie dem Headgear (Außenbogen) möglich waren.
Mini-Implantate sind kleine Schrauben, die als Befestigungspunkte z. B. für Federn oder Apparaturen dienen, mit denen die Zähne in eine bestimmte Richtung bewegt werden können. Bewegt wird hierbei nur das, was auch bewegt werden soll. Durch Mini-Implantate lassen sich völlig neue Behandlungskonzepte und Therapien realisieren. Unter Lokalanästhesie werden durch den Kieferorthopäden oder Oralchirurgen die kleinen Schräubchen in den Kieferknochen gesetzt. Diese müssen nicht einheilen und können sofort belastet werden. Forabettersmile arbeitet mit den Schraubensystemen des Benefit-Systems  sowie der Paris Pins. Darauf lassen sich komplexe Apparaturen befestigen und gezielt Zähne bewegen, ohne die Restbezahnung zu belasten.


Frau Katharina Bauer
Zahnmedizinische Fachangestellte

Kieferorthopädie & Parodontitis

Die Parodontitis oder umgangssprachlich Parodontose ist eine bakterielle Erkrankung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates, die mit einem Knochenabbau der Kieferknochen einhergeht und zu vorzeitigem Zahnverlust führt.

Bei starken Engständen oder verschachtelten Zähnen im Kieferbereich ist die perfekte Mundhygiene für den Patienten meist sehr schwierig. Nach erfolgreicher Zahnfleischtaschenbehandlung durch den Hauszahnarzt kann der Kieferorthopäde sehr schonend die Kiefer und Zähne ausformen sowie die Zahnengstände auflösen. Somit ermöglicht man dem Patienten eine verbesserte Hygienefähigkeit seiner Zähne zum langfristigen Erhalt und zur Vorbeugung von vorzeitigem Zahnverlust.

Durch die achsengerechte Stellung der Zähne nach der kieferorthopädischen Behandlung hat der Hauszahnarzt nun auch die  Möglichkeit, Ihren Zahnersatz perfekt anzufertigen. Gerne beraten wir Sie, ob dies auch bei Ihnen möglich ist.


Frau Martina Geier
Zahntechnikerin

Schnarchschienen / Schnarchtherapie

Schnarchen ist ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Millionen Deutscher sind davon betroffen, denn etwa 40% der Bevölkerung schnarcht, bei Männern über 60 Jahre sogar 60%. Das Schnarchen betrifft nicht nur den Einzelnen, der in seinem Schlaf gestört wird, sondern als klassisches “Beziehungsthema” auch die “Bettnachbarn” und somit deren Gesundheit und Wohlbefinden. Schnarchen ist aber vor allem dadurch ein wichtiges Thema, da die damit verbundenen Gesundheitsrisiken von vielen Menschen unterschätzt werden.

Die Betroffenen klagen oftmals über eine häufig auftretende Tagesmüdigkeit, die sich als Tagesschläfrigkeit fortsetzt und Gefahren im Straßenverkehr oder im Beruf mit sich bringen kann. Die Beteiligten sind Studien zufolge 4-7-mal häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt.

Die Gründe für das Entstehen einer Schnarchproblematik sind vielfältig. Es können Ursachen sein wie Übergewicht, Alkohol- und Medikamentenkonsum, vergrößerte Rachenmandeln sowie eine übergroße Zunge oder eine falsche Schlafposition.

Die Ursachen bewirken während der Schlafphase hierbei eine Erschlaffung der Muskulatur im Bereich des Rachens und der Atemwege. Dies zeichnet sich nicht nur durch ein permanent auftretendes “Schnarchgeräusch” aus, sondern ist oftmals auch mit auftretenden Atemaussetzern (Apnoe) vergesellschaftet. Diese Aussetzer können bis zu 600mal in einer Nacht auftreten und bis zu zwei Minuten lang andauern.

Die medizinischen Folgen sind oftmals gravierend. Atemaussetzer in der Nacht führen zu Durchblutungsstörungen in den Blutgefäßen, die wiederum Ursachen für Herzinfarkte und Schlaganfälle sind. Auch Depressionen und sexuelle Unlust können Folgen der Schlafapnoe sein.

Atemaussetzer bis zu 25-mal pro Stunde sowie das einfache Schnarchen lassen sich vom Kieferorthopäden durch eine spezielle individualisierte Schnarchschiene therapieren. Unsere Praxis arbeitet seit Jahren mit der renommierten schlafmedizinischen Firma Somnomed zusammen. Nach einem vorherigen Screening durch einen Schlafmediziner sowie durch den Kieferorthopäden finden wir auch für Ihr Problem die richtige Lösung für einen gesunden Schlaf.


Alexandra Schaa
Zahnmedizinische Fachangestellte

Sportschutz

40% aller Zahn- und/oder Kieferverletzungen ereignen sich beim Sport. Schon wenig Krafteinwirkung wie beim “Runterfallen” eines Kunststoffballs bei Hockey können schwerwiegende Zahn- und Kieferfrakturen im Mundbereich verursachen. Meist sind hierbei die oberen Schneidezähne betroffen. Der entstandene Schaden reicht meist über den Unfall hinaus, verursacht durch die lebenslangen Folgekosten wie Füllungen, Zahnersatz oder Zahnimplantate.
Der Mundschutz ist somit bei Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen ein zwingendes Hilfsmittel zur Vorbeugung von Zahn,- Kiefer- und Gesichtsverletzungen. Ein guter Mundschutz kann das Risiko für Zahnschäden um bis zu 60% reduzieren. Außerdem wird durch die Dämpfung und Verteilung der Kräfte die Gefahr von Kiefer- und Kiefergelenksbrüchen vermindert. Nur wenn der Mundschutz gut passt, kann er die Schlagenergie, die auf den Mund eintrifft, möglichst gleichmäßig verteilen. Ein moderner Mundschutz bietet daher eine hohe Schutzwirkung, beeinträchtigt nicht die Leistungsfähigkeit, Mundatmung und Sprache des Sportlers und ist mit festen Zahnspangen leicht zu kombinieren. Wir beraten Sie gerne, um den idealen Sportschutz für Sie und Ihre Kinder zu finden.


Dr. med. dent. Freya Hezel-Kübert
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Retention

Schöne und gerade Zähne, das wünscht sich jeder für sein gesamtes Leben...
Zähne bewegen sich ein Leben lang, auch nach ihrer Korrektur. Denn die Zähne des Ober- bzw. Unterkiefers haben weiterhin stets die Tendenz, nach vorne zu schieben. Hier sollte die Haltephase deshalb möglichst lang sein und ein festsitzender Haltedraht, ein sogenannter “Retainer” geklebt werden. Da es schade wäre, das langersehnte Behandlungsziel auf's Spiel zu setzen, hält ein „Retainer“ im wahrsten Sinne des Wortes die Stellung der Zähne, indem dieser unsichtbar auf die Gaumen- bzw. Zungenseite der Frontzähne geklebt wird. Dieser “Draht” wird gleich bei Entfernung der festsitzenden Apparatur oder nach Beendigung der Schienenbehandlung hinter die Zähne im Ober- und Unterkiefer geklebt. So verschiebt sich nichts mehr und das ein Leben lang.

Das fragen uns andere Patienten

Eine kieferorthopädische Zahnregulierung kann man in jedem Alter machen lassen. Zähne können innerhalb der Kiefer stets bewegt werden. Voraussetzung ist lediglich ein gesunder Zahnhalteapparat, frei von Entzündungen wie Parodontitis. In Absprache mit Ihrem Hauszahnarzt und uns beraten wir Sie gerne, welche Arten der Zahnkorrektur bei Ihnen möglich ist.

Eine Zahnstellungskorrektur wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, außer es handelt sich um eine ausgeprägte Kieferfehlstellung; in diesem Fall übernimmt Ihre gesetzliche Versicherung in den meisten Fällen die Behandlungskosten. Privatversicherte sollten sich vorab informieren, ob in ihrem Versicherungsvertrag kieferorthopädische Behandlungskosten erstattet werden. Fragen Sie uns diesbezüglich gern bei Ihrem Erstgespäch.

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