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Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Viele Erkrankungen nehmen vom Mund aus ihren Ursprung. Erkrankungen der oberen Atemwege, vergrößerte Rachenmandeln, Schlafstörungen und Schnarchen sind untrennbar mit der Gebisssituation verbunden. Auch eine mögliche Haltungsschwäche, die der Kieferorthopäde an dem offen stehenden Mund des Kindes erkennt, belastet die Gebissentwicklung.

Unter der interdisziplinären Zusammenarbeit versteht man die Kooperation des Kieferorthopäden mit Kollegen im Bereich der Zahnheilkunde, Ihrem Hauszahnarzt, aber auch mit den Spezialisten der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Orthopädie, der Physio- und Manualtherapie, der Logopädie sowie aus dem Bereich der Hals-, Nasen- Ohrenheilkunde. Somit steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit an vorderster Front für eine erfolgreiche Behandlung unserer Patienten.

Ihr Zahnarzt

Schon zu Beginn jeder Behandlung unterrichten wir Ihren Zahnarzt bereits im Vorfeld über die anstehende Behandlung des Patienten und ermöglichen dadurch eine abgestimmte und schonende Art der Behandlung.Eine vertrauensvolle Kooperation zwischen den Fachzahnärzten für Kieferorthopädie und dem behandelnden Hauszahnarzt ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Behandlung des Patienten. Unser Team ist stets in Kontakt mit Ihrem Zahnarzt, um unseren Patienten stets die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Stets ist es für uns auch wichtig in Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt das bestmögliche Ergebnis für den Patienten zu erzielen.

Logopädie

Die korrekte Position der Zunge beim Schluckakt, die richtige Lage bei der Sprachbildung, speziell bei der S-Lautbildung verhindert oftmals eine Fehlentwicklung der Kiefer und erleichtert später dem Kieferorthopäden die richtige Einstellung der Verzahnung. Die frühzeitige Beseitigung von Sprachfehlern bzw. eine korrekte Zungenposition beim Schluckakt, sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung. Sollten wir bei Ihrem Kind bereits im Vorfeld einer Behandlung so etwas feststellen, möchten wir Sie und Ihr Kind an einen Spezialisten weiterleiten. Ihr Logopäde entscheidet stets mit uns zusammen wie eine sinnvolle Behandlung in Kombination abzulaufen hat. Falls Sie ein Rezept benötigen, fragen Sie bei uns einfach nach. Der Bundesverband der deutschen Logopäden hilft Ihnen gerne bei der Suche nach einem Kollegen.

HNO

Zu große Rachenmandeln, eine eingeschränkte Nasenatmung sowie ein zu schmaler Oberkiefer verhindern zudem auch die natürliche Entwicklung des Gesichtes und der Kiefer und können im späteren Alter nur schwer kompensiert werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und dem Kieferorthopäden ist sehr individuell. Nicht nur grosse Rachen- und Gaumenmandeln können die Entwicklung der Sprache und der Kiefer negativ beeinflussen. Oft reicht schon eine verminderte Nasenatmung bei einem zu schmalen Kiefer, was zu starken Veränderungen in der Entwicklung führen kann und später leider oft zu Schäden im Bereich der Kiefergelenke führt. Das auch in jungen Jahren häufig auftretende Symptom des nächtlichen Schnarchens kann nicht nur die Kiefer in ihrem Wachstum negativ beeinflussen, sondern auch aus allgemeinmedizinischer Sicht zu starken Beeinträchtigungen in der Entwicklung Ihres Kindes führen.